FRAUENGESUNDHEIT IM WANDEL: Körperzusammensetzung, Hydratation und hormonelle Veränderungen über die Lebensphasen hinweg
Warum die BIA-Messung wertvolle Hinweise für Prävention, Beratung und Therapiebegleitung liefert

Im Webinar betrachten wir Frauengesundheit ganzheitlich und interdisziplinär. Im Fokus stehen hormonelle Einflüsse, zyklus- und lebensphasenabhängige Veränderungen, metabolische Gesundheit, Fett- und Muskelmasse sowie Flüssigkeitsverschiebungen. Darüber hinaus werden relevante klinische Situationen wie unerfüllter Kinderwunsch, PCOS, Adipositas, Typ-2-Diabetes, onkologische Erkrankungen und Survivorship sowie Veränderungen rund um Schwangerschaft, Menopause und gesundes Altern berücksichtigt.
Der erste Teil des Webinars widmet sich der medizinisch-gynäkologischen Einordnung weiblicher Lebensphasen und besonderer Versorgungssituationen. Dabei zeigt Miriam Mottl, Fachärztin für Gynäkologie, welche Veränderungen im weiblichen Körper stattfinden, welche Muster in verschiedenen Lebensphasen auftreten können und welche klinische Bedeutung diese Entwicklungen haben können — etwa im Zusammenhang mit Fertilität, hormonellen Dysbalancen, metabolischen Störungen, onkologischen Therapien oder altersassoziierten Veränderungen.
Im zweiten Teil des Webinars steht die praktische Umsetzung im Fokus. Antje Behrendt, Apothekerin und Ernährungsberaterin bringt die Perspektive aus Apotheke, Ernährungsberatung und Prävention ein und zeigt anhand konkreter Praxisbeispiele, wie die BIA-Messung Frauen in unterschiedlichen Lebensphasen und Versorgungssituationen begleiten kann.
Anhand typischer Verläufe wird aufgezeigt, wie Körperzusammensetzung und Hydratationsstatus zusätzliche Orientierung für Beratung, Prävention und Therapiebegleitung liefern können — beispielsweise bei unerfülltem Kinderwunsch, PCOS, Adipositas, Schwangerschaft, Menopause, onkologischen Therapien und in der Nachsorge. So wird deutlich, wie BIA und BIVA dazu beitragen können, Veränderungen frühzeitiger sichtbar zu machen, Empfehlungen individueller zu gestalten und therapeutische Maßnahmen im Verlauf besser zu beurteilen.
Das Webinar richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, Therapeutinnen und Therapeuten, Apothekerinnen und Apotheker, Ernährungsfachkräfte sowie weitere Fachkreise, die Frauengesundheit interdisziplinär betrachten und Frauen in Prävention, Beratung und Therapiebegleitung fundiert begleiten möchten.
Gastreferentinnen: Antje Behrendt & Miriam M.Mottl

Miriam M. Mottl ist Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Sexualmedizinerin, Hormonexpertin und Expertin für Orthomolekulare Medizin. Sie führt eine Wahlarztordination für Gynäkologie und Geburtshilfe, Sexualmedizin und Kinderwunsch in Puchenau bei Linz und ist zudem am Kepler Universitätsklinikum tätig. Mit ihrer langjährigen Erfahrung verbindet sie fundiertes medizinisches Wissen mit einem ganzheitlichen Blick auf Körper, Psyche und Sexualität. Im Webinar Frauengesundheit gibt sie wertvolle Impulse und praxisnahe Einblicke aus ihrem breiten Erfahrungsschatz weiter.

Antje Behrendt ist Apothekerin und Ernährungsberaterin mit dem Schwerpunkt Prävention. Seit über 15 Jahren begleitet sie in der MediosApotheke Berlin Menschen dabei, ihre Gesundheit durch Ernährungsumstellung und moderne Diagnostik wie die BIA-Messung zu verbessern. Ihr Anliegen ist es, Gesundheit langfristig zu erhalten und vermeidbare Krankheiten frühzeitig zu verhindern – dabei ist die BIA-Messung ein wertvolles Instrument, um Risiken zu erkennen und gezielt gegenzusteuern. Neben den Beratungen und Messungen in der Apotheke ist sie auch in Unternehmen, Sportclubs und auf Gesundheitsevents unterwegs, um dort BIA-Messungen anzubieten.
Wissenschaftlicher Hintergrund zur BIA
Die Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) ist ein seit Jahrzehnten etabliertes Verfahren zur Beurteilung der Körperzusammensetzung und des Hydratationsstatus. Sie findet weltweit Anwendung in verschiedenen medizinischen Fachbereichen, unter anderem in der Nephrologie, Kardiologie und Onkologie, und ist durch zahlreiche internationale Studien wissenschaftlich gut untersucht.
Auch im Kontext der Frauengesundheit bietet die BIA wertvolle Einblicke – etwa bei Fragen rund um Prävention, Stoffwechsel, Hormonbalance, Ernährung, Muskel- und Fettverteilung sowie therapiebegleitende Maßnahmen. Die Messergebnisse wurden in Studien unter anderem mit aufwändigen Referenzverfahren wie der DEXA-Messung verglichen und validiert.
Im Gegensatz zu komplexeren Analyseverfahren ist die BIA schnell, nicht invasiv, kostengünstig und praxisnah einsetzbar. Damit eignet sie sich besonders gut für den Einsatz in Apotheke, Praxis, Ernährungsberatung und therapeutischer Begleitung.
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Die Teilnahme ist kostenfrei.