DIE BIOELEKTRISCHE IMPEDANZ-ANALYSE

Was wird gemessen?

BIA-Geräte messen die Widerstände eines Organismus, die sich einem Mess-Strom auf seinem „Weg“ durch den Körper entgegensetzen.

• Impedanz (Z)
• Resistanz (R)
• Reaktanz (Xc)
• (Der Phasenwinkel PA gibt die Beziehung von Xc und R an). 

Wie werden die Werte umgesetzt?

• Eingesetzt in Gleichungen zur Abschätzung der Körperzusammensetzung (klassische BIA) *
• Direkt bewertet durch die Bioelektrische Impedanz-Vector Analyse (BIVA)

(*Die notwendigen Algorithmen basieren auf Grundannahmen wie einer physiologischen Hydratation und benötigen zusätzlich anthropometrische Daten).

Welchen Nutzen bietet die BIA / BIVA?

• Quantifizierung der Körperkompartimente (klassische BIA)
• Bivariate Interpretation der Rohdaten (R + Xc) gegenüber einer Referenzpopulation (BIVA)

Sowohl in der Ernährungsberatung als auch in der medizinischen Diagnostik gilt: Ohne geeignete Analyseverfahren ist es oft unmöglich, den Betroffenen bei gesundheitlichen Problemen die richtigen Empfehlungen an die Hand zu geben. Für diese Anforderungen bietet die Bioimpedanz-Körperanalyse (BIA) nachgewiesener Maßen nicht nur im klinischen Sektor, sondern auch und besonders im ambulanten Bereich die besten Voraussetzungen. 

Die Brauchbarkeit, die Messgenauigkeit und die Übereinstimmung mit aufwändigeren Methoden wie Computertomografie oder DXA ist in der klinischen Wissenschaft inzwischen eindrucksvoll belegt. 

Die Bioimpedanz ist heute die bevorzugte Methode zur Bewertung der Körperzusammensetzung in Ernährungssituationen.